Blaubandbärbling

Blaubandbärbling, Armurgründling (pseudorasbora parva)

 

  1. Die Körpermerkmale des Blaubandbärblings
  2. Der Lebensraum und die Lebensweise von Blaubandbärblingen
  3. Die Fortpflanzung des Blaubandbärblings
  4. Blaubandbärbling sonstiges
  5. Fragen und Antworten zum Blaubandbärbling

 

Körpermerkmale des Blaubandbärblings

  • Körperform: der Körper des Blaubandbärblings ist langgestreckt, leicht hochrückig, der Kopf ist abgeflacht
  • Maul: oberständig
  • Schuppen: mittelgroße Rundschuppen
  • Färbung: am Rücken dunkelgrau, die Seiten silberglänzend und der Bauch weiß
  • Besonderheiten: vom Hinterrand der Kiemen bis zur Schwanzwurzel zieht sich ein blaues Band, daher auch der Name Blaubandbärbling
  • Rückenflosse: sie beginnt kurz hinter dem Bauchflossenansatz
  • Schwanzflosse: gegabelt
  • Mittlere Länge: 6 - 8 cm
  • Maximale Länge: ca. 10 cm

blaubandbaerbling-foto-merkmale

 

Lebensweise - Lebensraum des Blaubandbärblings

  • Lebensweise: der Blaubandbärbling ist recht gesellig und lebt gerne im Schwarm, Ernährung sind Kleintiere und Kleinstlebewesen
  • Lebensraum: Uferregion von stehenden und langsam fließenden Gewässern, er bevorzugt aber dichten Pflanzenbewuchs
  • Besonderheiten: er ist sehr temperaturunempfindlich und verträgt auch mal 30 Grad, er ist aber nicht bei uns heimisch, sondern wurde aus Ostasien nach Europa importiert

 

Fortpflanzung des Blaubandbärblings

  • Laichzeit: Frühjahrslaicher, März - Juni
  • Laichablage: die Eier werden vom Blaubandbärbling an ein geeignetes Substrat angeheftet
  • Besonderheiten: die Männchen putzen kleine Flächen auf den Steinen am Grund und fordern die Weibchen zur Eiablage auf, die Eier werden dann von den Männchen bewacht, die Geschlechtsreife beginnt mit einem Jahr

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Sonstiges zum Blaubandbärbling

  • Ökologische Bedeutung: der Blaubandbärbling ist ein Fremdfisch und bei uns nicht heimisch, daher ist er aus ökologischen Gründen abzulehnen, er wurde auch schon in Aquarien gehalten, daher ist er wahrscheinlich in unsere Gewässer eingebracht worden, durch Hobbyaufgabe eines Aquarianers, der die Blaubandbärblinge in einen Fluß gekippt hat, dadurch gab es auch schon andere Exoten in unseren Gewässern, daher sollte dieses Vorgehen vermieden werden

 

Noch mehr Informationen zum Blaubandbärbling finden Sie auch hier. Dieser wird übrigens auch oftmals als Armurgründling bezeichnet.

Nun sollten Sie so einiges über den Blaubandbärbling wissen und können sich den nächsten Fisch im Fischlexikon online ansehen!

 

Fragen und Antworten zum Blaubandbärbling

 

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