(lat. Silurus glanis)
Körpermerkmale
Körperform: von oben nach unten ziemlich zusammengedrückt, der Bauch abgeplattet, der Schwanz seitlich zusammengedrückt
Maul: endständig und sehr groß
Zähne: Hechelzähne, Bürstenzähne
Barteln (Bartfäden): 2 lange am Oberkiefer, 4 kürzere am Unterkiefer
Schuppen: keine
Augen: sehr kleine Augen, dafür ein besseres Gehör
Färbung: marmoriert
Besonderheiten: beim Beutefang nicht auf die Sicht angewiesen, nachtaktiv, Kopf sehr breit und abgeflacht
Rückenflosse: beginnt weit vor dem Bauchflossenansatz
Schwanzflosse: gerundet
Afterflosse: sehr lang und niedrig
Verwechslungsgefahr:
Mittlere Länge: 100 - 150 cm
Maximale Länge: bis über 3 m
Gewicht: 200 - 300 kg
Lebensweise - Lebensraum
Lebensweise: Grundfisch und Einzelgänger, immer in Deckung und ein kräftiger Raubfisch
Lebensraum: ruhige und warme Seen sowie Flüsse mit weichem und schlammigen Grund
Besonderheiten: Revierverhalten und standorttreu, Nachträuber
Fortpflanzung
Laichzeit: Frühjahrlaicher, Mai - Juni
Laichplatz: Krautlaicher, Haftlaicher
Laichablage: an flachen und bewachsenen Stellen am Ufer
Eizahl: 25000 pro kg
Besonderheiten: Milchner und Rogner betreiben eine echte Brutpflege, Welse können bis zu 80 Jahre alt werden
Sonstiges
Qualität als Speisefisch: sehr gutes Fleisch, Welsblut ist roh giftig für das Menschliche Auge (Entzündungen)
Hauptfangzeit: Mai - Oktober
Fangmethoden: Grundfischen, Spinnfischen
Wirtschaftliche Bedeutung: im mittleren und unteren Donaugebiet für die Berufsfischer von Bedeutung