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Steingreßling

 (lat. Gobio uranoscopus)
 
Körpermerkmale
 
Körperform: spindelförmig, Bauch abgeplattet, Schwanzstiel ist lang und dünn
Maul: Rüsselmaul und unterständig
Barteln (Bartfäden): 2 Stück, beidseitig eine am Hinterrand des Oberkiefers, diese reichen nach hinten gezogen bis weit hinter die Augen, das ist auch das Unterscheidungsmerkmal zum Gründling
Schuppen: mittelgroße Rundschuppen
Färbung: auf dem Rücken und den Seiten hat der Steingreßling 4 - 5 bräunliche Seitenbinden, Schwanz- und Rückenflosse sind mit 1 - 2 dunklen Fleckenbinden versehen
Besonderheiten: im Vergleich zum Gründling ist der Körper etwas gestreckter, der Schwanzstiel ist dünner und eigentlich runder
Rückenflosse: beginnt vor dem Bauchflossenansatz
Schwanzflosse: gegabelt
Wuchs: kleinwüchsig
Afterflosse: gerade
Mittlere Länge: 8 - 12 cm
Maximale Länge: ca. 15 cm
 
Lebensweise - Lebensraum
 
Lebensweise: eigentlich ein Grundfisch wie der Gründling, aber mehr der Einzelgänger und ernährt sich von Kleintieren
Lebensraum: sauerstoffreiche und schnellfließende Gewässer mit sandigem oder kiesigem Grund, Forellen- und Äschenregion sowie im Einzugsgebiet der Donau
Besonderheiten: ist bessere Lebensqualitäten als der Gründling gewöhnt, daher auch der ganzjährige Schutz
 
Fortpflanzung
 
Laichzeit: Sommerlaicher, Mai - Juni
Laichplatz: Haftlaicher
Laichablage: seichte und kiesige Stellen in strömendem Wasser
Besonderheiten: das Männchen hat einen Laichausschlag
 
Sonstiges
 
Qualität als Speisefisch: wurde als Delikatesse im letzten Jahrhundert teuer bezahlt und kam auch häufig vor
Wirtschaftliche Bedeutung: dadurch wurde dieser Fisch sehr selten und ist heute vom Aussterben bedroht