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Seesaibling

 (lat. Salvelinus alpinus)
 
Seesaibling
 
Körpermerkmale
 
Körperform: langgestreckt, spindel- oder torpedoförmig
Maul: endständig
Zähne: der Kiefer ist bezahnt, auf dem Pflugscharbein 1 Querreihe Zähne
Schuppen: sehr klein
Färbung: Brustflossen, Bauchflossen sowie die Afterflosse sind rötlich mit einem weißen Vorderrand
Besonderheiten: auf den Körperseiten mit runden, kleinen, gelblichen Punkten versehen
Rückenflosse: beginnt vor dem Bauchflossenansatz
Schwanzflosse: gleichmäßig mit rötlichem Hinterrand
Afterflosse: gerade - konkav
Verwechslungsgefahr: Schwarzreuter - die Zwergform des Seesaiblings im Königssee
Mittlere Länge: 25 - 40 cm
Maximale Länge: ca. 80 cm
Gewicht: bis 5 kg
 
Lebensweise - Lebensraum
 
Lebensweise: Planktonfresser und Raubfisch
Lebensraum: in der Freiwasserzone, an steilen Ufern und in tiefen kalten Seen wie Bergseen der Alpen- und Voralpengebiete z.B. Walchensee
Besonderheiten: zahlreiche Rassen und Arten wie Schwarzreuter mit ca. 100 g und Wildfangsaiblinge mit bis zu 10 kg
 
Fortpflanzung
 
Laichzeit: das ganze Jahr über aber hauptsächlich Winterlaicher, November - Dezember
Laichplatz: Kieslaicher
Laichablage: über Steinen und Geröll
Eizahl: 2000 pro kg
 
Sonstiges:
 
Qualität als Speisefisch: super Fleisch
Hauptfangzeit: Frühjahr und Herbst
Fangmethoden: Spinnfischen und Fliegenfischen
Wirtschaftliche Bedeutung: das Fleisch ist hochgeschätzt und wird von Restaurants immer gerne angenommen