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Rapfen

 (lat. Aspius aspius)
 
Schied, Rapfen
 
Körpermerkmale
 
Körperform: spindelförmig oder torpedoförmig, langgestreckt und seitlich abgeflacht
Maul: oberständig, die Maulspalte ist sehr tief und reicht bis zur Augenmitte
Schuppen: mittelgroß
Färbung: die Farbe der Brustflossen, Bauch- und Afterflosse ist rötlich
Rückenflosse: sie beginnt hinter dem Bauchflossenansatz
Schwanzflosse: gegabelt und etwas unsymmetrisch
Unterlappen: etwas größer
Afterflosse: spitz, lang und konkav
Verwechslungsgefahr: Aitel - Döbel, Ukelei oder Mairenke
Mittlere Länge: 50 - 70 cm
Maximale Länge: ca. 90 cm
Gewicht: bis zu 10 Kg
 
Lebensweise - Lebensraum
 
Lebensweise: mit zunehmendem Alter immer mehr als Raubfisch
Lebensraum: Barbenregion - Brachsenregion, Fließgewässer, große Seen, auch im Brackwasser der Ostsee
Besonderheiten: im Sommer auch oftmals an der Wasseroberfläche, wie der Aitel hat auch der Rapfen keine auffallende Zahnbewaffnung
 
Fortpflanzung
 
Laichzeit: Frühjahrslaicher, April - Juni
Laichplatz: Kieslaicher
Laichablage: auf Kiesgrund und in starker Strömung
Eizahl: 30000 pro Kg
Besonderheiten: starker Laichausschlag beim Männchen während der Laichzeit
 
Sonstiges
 
Qualität als Speisefisch: Fleisch wohlschmeckend
Hauptfangzeit: Frühjahr und ab August
Fangmethoden: Spinnfischen
Wirtschaftliche Bedeutung: unbedeutend