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Nase

 (lat. Chondrostoma nasus)
 
Nase
 
Körpermerkmale
 
Körperform: langgestreckt, spindelförmig oder torpedoförmig
Maul: unterständig, mit horniger Unterlippe die auch scharfkantig ist, die Maulspalte liegt quer, die wulstige Oberlippe wirkt fast polsterartig
Schuppen: mittelgroß
Färbung: die Brustflossen, Bauchflossen sowie die Afterflosse sind rötlich gefärbt
Besonderheiten: die Färbung des Bauchfells ist schwarz, das sieht man beim Ausnehmen des Fisches
Rückenflosse: sie beginnt kurz vor dem Bauchflossenansatz
Schwanzflosse: diese ist gegabelt und etwas unsymmetrisch
Unterlappen: etwas länger
Afterflosse: leicht konkav
Mittlere Länge: 30 - 35 cm
Maximale Länge: bis 60 cm
Gewicht: ca. 2,5 Kg
 
Lebensweise - Lebensraum
 
Lebensweise: ein Schwarmfisch der sich meist in Bodennähe aufhält
Lebensraum: Äschenregion - Barbenregion der Fließgewässer, hauptsächlich in kiesigen Flachwasserzonen
Besonderheiten: Pflanzen- und Algenbewuchs, mit den scharfkantigen Hornlippen schabt die Nase Algenbelag von Steinen und Kiesel, vorwiegend nachtaktiv
 
Fortpflanzung
 
Laichzeit: Frühjahrslaicher, März - April
Laichplatz: Kieslaicher
Laichablage: flußaufwärts
Eizahl: 100000 pro Fisch
Besonderheiten: bei der Nase hat das Männchen und das Weibchen zur Laichzeit einen Laichausschlag
 
Sonstiges
 
Qualität als Speisefisch: das Fleisch ist grätenreich
Hauptfangzeit: Oktober - November
Fangmethoden: Grundfischen mit 0,2 mm Schnur
Wirtschaftliche Bedeutung: ein regional beliebter Speisefisch