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Meerforelle

 (lat. Salmo trutta f. trutta)
 
Körpermerkmale
 
Körperform: der Kopf ist größer als der vom Lachs, der Körper wirkt gedrungener und die Form ist spindelförmig oder torpedoförmig, der Schwanzstiel ist ebenfalls gedrungen, sodass man Meerforellen dort nicht mit der Hand festhalten kann
Maul: endständig, ältere Männchen haben einen Laichhaken am Unterkiefer
Zähne: der Kiefer ist bezahnt, auf dem Pflugscharbein sitzt eine Platte mit einer Querreihe von Zähnen
Schuppen: klein, Rundschuppen
Rückenflosse: beginnt vor dem Bauchflossenansatz
Schwanzflosse: der Hinterrand ist beim erwachsenen Fisch fast gerade, die beim Lachs leicht eingebogen
Mittlere Länge: 50 - 80 cm
Maximale Länge: ca. 120 cm
Gewicht: bis zu 20 kg
 
Lebensweise - Lebensraum
 
Lebensweise: fast so wie beim Lachs, die Jungfische leben ca. 1 - 5 Jahre im Süßwasser von wo aus diese dann ins Meer wandern, wo sie sich in Küstennähe aufhalten, die Nahrung bilden Wasserinsekten und deren Larven sowie kleine Fische, im Meer Heringe, Garnelen und andere Kleintiere
Lebensraum: wie beim Lachs
Besonderheiten: zur Laichzeit ein anadromer Wanderfisch
 
Fortpflanzung
 
Laichzeit: Dezember - März
Laichplatz: Kieslaicher
Laichablage: in Laichgruben, die vom Weibchen geschlagen werden (Weibchen - Rogner, Männchen - Milchner)
Eizahl: 10000 pro Fisch
Besonderheiten: die Meerforelle überlebt die Laichwanderungen öfter als der Lachs, daher finden in einem Leben oftmals mehrere Laichwanderungen statt
 
Sonstiges:
 
Qualität als Speisefisch: delikat als Räucherfisch oder Graved Lachs Art
Fangmethoden: Spinnfischen, Brandungsangeln, Fliegenfischen, Grundfischen