Im Formenkreis der Renken lassen sich die verschiedenen Renkenarten unterteilen. Diese sind jedoch auch vom Fachmann nur sehr schwer zu unterscheiden. Es gibt die Kleine Maräne, Blaufelchen, Gangfisch, Sandfelchen und Kilch.
Kleine Maräne:
Diese hat ein oberständiges Maul und Flossen mit einem dunklen Saum versehen. Es gibt eine Wanderform in der Ostsee und deren einmündenden Flüssen. Die stationäre Form lebt vorzugsweise in der Freiwasserzone in sauerstoffreichen Seen.
Blaufelchen:
Der Kopf dieser Unterart ist kegelförmig gerundet, wobei das Maul leicht unterständig bis endständig ist. Die Flossen haben eine schwärzliche Färbung. Die Wanderform hält sich vorzugsweise in der Ostsee und deren Flußmündungen auf. Die standorttreue Form hält sich wieder in der Freiwasserzone der sauerstoffreichen Seen auf. Im Bodensee und Österreich (Reinanke).
Gangfisch:
Der Körper hat eine eher langgestreckte Form mit unterständigem Maul und stumpfer Schnauze, die oftmals Nasenförmig verlängert ist. Die Wanderformen leben an den Küsten und die stationäre Form in Seen wie Bodensee.
Sandfelchen:
Im Vergleich zu den anderen Formen der Renken ist bei dieser der Körper eher gedrungen und mit einem kleinen Kopf. Die Wanderform kommt in der Ostsee vor sowie den Flusseinmündungen. Die stationäre Form in tiefen, großen Seen wie den Bodensee.
Kilch:
Der Kilch, auch Bodenrenke genannt, hat ein unterständiges Maul und lebt überwiegend in den Tiefenzonen von großen Seen. Er ist ganzjährig geschont und in Bodensee, Ammersee sowie Chiemsee vertreten.