(lat. Barbus barbus)
Körpermerkmale
Körperform: spindel- oder torpedoförmig, langgestreckt, Bauch abgeplattet, Bodenfisch
Maul: stark unterständig, Rüsselmaul mit dicken und fleischigen Lippen, Schnauze ist rüsselartig verlängert
Barteln (Bartfäden): 4 an der Oberlippe
Schuppen: mittelgroß
Besonderheiten: die Färbung von Brustflossen und Bauchflossen sowie Afterflosse und Schwanzflosse ist rötlich
Rückenflosse: sie beginnt über dem Bauchflossenansatz und hat den ersten langen Flossenstrahl als ~ Sägestrahl
Schwanzflosse: gegabelt
Afterflosse: sehr stark konvex und 1. langer Flossenstrahl als ~ Sägestrahl Mittlere Länge: 30 - 50 cm
Maximale Länge: ca. 80 cm
Gewicht: ca. 5 - 6 Kg
Lebensweise - Lebensraum
Lebensweise: ein geselliger Grundfisch, der überwiegend dämmerungs- und nachtaktiv ist
Lebensraum: schnellfließende Flußstellen mit Sandgrund oder Kiesgrund
Besonderheiten: der Leitfisch der Barbenregion, aber auch gerne im Bereich von Wehren, Turbinen und Mühlschleusen
Fortpflanzung
Laichzeit: Sommerlaicher, Mai - Juli
Laichplatz: Haftlaicher und Kieslaicher
Laichablage: Laichwanderung zu flachen Stellen, flußaufwärts zu Kiesbänken
Eizahl: 3000 - 9000 pro Fisch
Besonderheiten: sie beziehen im Winter sogenannte Winterquartiere (Winterlager) und halten Winterruhe
Sonstiges
Qualität als Speisefisch: sehr wohlschmeckend aber grätenreich, Rogen ist ungenießbar ja sogar giftig, Brechdurchfall und andere üble Nebenwirkungen sind die Folge, am besten diesen Fisch von Mai bis Ende Juli meiden, das ist auch besser für die Laichzeit von diesem Fisch, der nicht mehr so sehr verbreitet ist