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Bachsaibling

 (lat. Salvelinus fontinalis)
 
Körpermerkmale
 
Körperform: spindelförmig, torpedoförmig
Maul: endständig mit sehr weiter Maulspalte
Zähne: der Kiefer ist bezahnt, auf dem Pflugscharbein ist eine dreieckige Anhäufung von sehr kleinen Zähnen
Schuppen: winzig klein
Färbung: Rücken und Rückenflosse mit heller Marmorierung und dunklen Punktbändern versehen, die Seiten tragen gelbe oder rote Punkte, beim Männchen ist die Bauchfärbung tiefrot, die Brustflossen, Bauchflossen und Afterflosse sind rötlich mit einem schwarzen Strich und weißem Vorderrand versehen
Besonderheiten: Kreuzungen mit Bachforellen sind auch als Tigerfische bekannt, künstliche Kreuzungen mit Seesaibling nennt man auch Elsässer Saiblinge
Rückenflosse: beginnt vor dem Bauchflossenansatz
Schwanzflosse: gleichmäßig
Afterflosse: gerade
Verwechslungsgefahr: Bachforelle, Seesaibling, Regenbogenforelle 
Mittlere Länge: 20 - 30 cm
Maximale Länge: bis 45 cm
Gewicht: ca. 1 kg
 
Lebensweise - Lebensraum
 
Lebensweise: in Ufernähe auf Nahrungssuche, nicht standorttreu
Lebensraum: im Quellbereich von Bächen, in Bergseen
Besonderheiten: wurde 1880 aus Nordamerika eingeführt, war also bei uns nicht heimisch
 
Fortpflanzung
 
Laichzeit: Winterlaicher, Oktober - Januar
Laichplatz: Kieslaicher
Laichablage: in der Strömung in selber geschlagene Laichgruben
Eizahl: 2000 pro kg
Besonderheiten: die Eier werden mit Kies verdeckt, Brutvorsorge
 
Sonstiges:
 
Qualität als Speisefisch: sehr wohlschmeckend, festes Fleisch, grätenarm
Hauptfangzeit: Frühjahr
Fangmethoden: Fliegenfischen, Spinnfischen
Wirtschaftliche Bedeutung: wegen des Geschmacks immer gerne gefangen